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Vereinschronik

Vereinslogo
 
18. September 1925

Am 18. September 1925 taten sich 5 junge Manner des Ortes zusammen um den KSV Gresgen zu gründen. Als Hauptinitiator galt Albert Schöne, der sich schon zuvor mit seinem Bruder Wilhelm Schöne beim Turnverein Zell aktiv betätigte. In dieser Versammlung wurde folgende Vereinsführung gewählt:

1. VorstandAlfred Steinebrunner
Schriftfahrer und RechnerAlbert Heitzmann
1.und 2. Übungswart

Albert Schone

Wilhelm Zäh

1.und 2.Beisitzer

Hermann Wagner

Friedrich Grether

Der Zweck des Vereins war die Ausbildung in Leicht- und Schwerathletik, Ringen, Stemmen, Wurfübungen mit Gewichten usw. Das Übungslokal befand sich im ehemaligen Schulhaus (früher Ortsarrest).


1926

 

trat der Verein dem Oberreheingau bei, sodass sich die Sportler nun auch an den Wettkämpfen beteiligen konnten. Von da an wurde es in dem jungen Kraftsportverein sehr rege. 

Bereits in diesen Jahren waren schon sehr schöne Erfolge zu verbuchen und es wurden freundschaftliche Banden zu benachbarten Vereinen geschlossen.


Auch wurden Ausflüge unternommen und im Wechsel mit anderen Vereinen an Silvester, Ostern und Weihnachten gesellige Feiern veranstaltet.
Welche persönlichen Opfer damals gebracht werden mussten um das Vereinsleben aufrecht zu erhalten, kann wohl heute niemand mehr ermessen. Das einzige Beförderungsmittel war die Bahn, die jeder aus der eigenen Tasche bezahlen musste. Danach entstand die erste Ringermatte, die die damaligen Vereinsmitglieder selbst anfertigten. Es wurde Seegras gesammelt und getrocknet und in die von der Zeller lndustriebetrieben erhaltenen Jutesäcken gefüllt und zusammengenäht. (Heute eine unvorstellbare Sache).


1931 

konnte der KSV Gresgen erstmals die Gaumeisterschaften im Löwengarten ausrichten (im Ringen, Stemmen und Leichtathletik).


1933

Ein besonderes Ereignis war 1933 die Weihe der neuen Vereinsfahne. Es beteiligten sich an dem Festumzug 5 Gresger und 7 auswärtige Vereine. Ein Zeichen dafür, dass der Verein in den jungen Jahren schon freundschaftliche Banden geschlossen hat.
Die damalige Mannschaft der Ringer rückte nun mehr und mehr ins Vorderfeld am Oberrhein. Auch bei den damaligen Gaumeisterschaften fand man immer mehr Sportler aus Gresgen auf den vordersten Plätzen, wobei besonders Albert Schöne im Ringen und Stemmen wiederholt bei den Siegern war.
Des Weiteren waren Hermann Wagner, Friedrich Grether, Fritz und Erwin Heitzmann, Otto Grether, Wilhelm Seider, Wilhelm Weiß, Wilhelm Schöne, Max Roser, Karl Schöne, Josef Butz, Emil Tretzer, Erwin Brombacher, Ernst Glatt, Hans Heitzmann, Hans Brunner, Fritz Wagner und Hans Gressel bei den Sportveranstaltungen dabei und errangen schöne Erfolge.


1938 

konnte nun das erste Skirennen für Schüler und Jugendliche durchgeführt werden, wobei die Jungen in Hans Brunner einen hervorragenden Lehrmeister hatten.
Danach folgten die schrecklichen Kriegsjahre, in denen das Vereinsleben fast völlig zum Erliegen kam. Es wurden fast alle Sportler eingezogen, wodurch kaum ein Verein so viele Mitglieder verlor wie der Sportverein.


1949

Auf das Betreiben unseres Gründungsmitgliedes Wilhelm Schöne wurde am 4. Februar 1949 der Sportverein Gresgen (wie er jetzt hieß) wiedergegründet.
Vorstand wurde damals Hans Glatt. Auch beteiligte sich jetzt wieder eine junge Mannschaft an den Verbandswettkämpfen. Die Kämpfe und später das Training konnte dank dem Entgegenkommen unseres damaligen Ehrenmitgliedes Hans Brunner, im Löwensaal abgehalten werden.


1950 

feierte der Verein sein 25-jähriges Jubiläum, verbunden mit der Austragung der Bezirksmeisterschaften. Anlässlich dieser Veranstaltung erhielten unsere Gründungsmitglieder Albert und Wilhelm Schöne und Alfred Steinebrunner aus der Hand des Festpräsidenten Karl Schöne die Ehrenurkunde mit der Ernennung zum Ehrenmitglied. Für die beiden gefallenen Mitgründer Friedrich Grether und Wilhelm Zäh durften die Mütter diese Auszeichnung entgegennehmen.


1951 

konnte der erste sportliche Erfolg verbucht werden, denn die Mannschaft wurde Meister in der Kreisklasse im Ringen. Auch kam der Wunsch zum Ausdruck, ein Übungslokal zu bauen, was nun alljährlich bekräftigt wurde. So wurde in einer beispiellosen Gemeinschaftsarbeit von Sport-, Musik- und Gesangverein zusammen mit der Gemeindeverwaltung der Rohbau der Sporthalle erstellt. Als treibende Kraft galt der Sportverein, der ein Jahr zuvor das Grundstück erwarb und auch entsprechende Totogelder beisteuerte. Bei den Vorbereitungen waren Wilhelm Schöne, Karl Schöne, Fritz und Max Tscheulin, sowie der damalige Bürgermeister Wilhelm Grether die treibenden Kräfte.


Pfingsten 1955 

feierte man in der neuen Sporthalle sein 30-jahriges Jubiläum, verbunden mit den Bezirksmeisterschatten.
Die folgenden Jahre brachten ein Auf und Ab der sportlichen Erfolge. Es wurden an den Rundenkämpfen teilgenommen, an Einzelmeisterschaften errang man schöne Erfolge. Es wurde wiederum ein Bergfest auf dem Rümmelesbühl, sowie Oster-, Weihnachtsfeiern und Silvester durchgeführt. Auch die Skirennen wurden alljährlich durchgeführt. Es wurde eine neue Ringermatte gekauft.
Karl Brunner aus Hausen formierte eine Damen-Tanz- und Gymnastikgruppe, die sich leider aber wieder auflöstet.


1958 

fand ein Mannschaftsturnier statt, das die freundschaftlichen Bande festigte. Sieger wurde der ASV Zell. Weitere Teilnehmer: Hausen, Wieslet, Inzlingen und Gersbach.


1959 

veranstaltete der Sportverein zwei Bunte Abende, wobei der erste von unseren Sportlern und der zweite von bekannten Künstlern gestaltet wurde, was ein voller Erfolg war.

Unser Gründungs- und Ehrenmitglied Alfred Steinebrunner verstirbt 1959.


1960 

konnte erstmals ein Ringer unseres Vereins an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen. Adolf Homberger qualifizierte sich für die Deutschen Jugendmeisterschaften. Dies gelang ihm ein Jahr später erneut. Auch Karl Schöne und 1965 Karlheinz Wagner konnten sich für die Deutschen Juniorenmeisterschaften qualifizieren. Dies gelang Manfred Trefzer gleich mehrmals mit schönem Erfolg. Er rang anschließend beim TSV Kandern.


1961 

wurden Otto Grether, Karl Schöne und Hans Brunner vom damaligen Vorstand Fritz Tscheulin zu Ehrenmitgliedern ernannt.
In der folgenden Zeit begann sich die Arbeit mit den Jugendlichen auszuzahlen. 


Ringermannschaft im Jahr 1962/1963
Ringermannschaft im Jahr 1962/1963

von links: Trainer Walter Tscheulin, Karlheinz Wagner, Günter Grether, Heinz Wagner, Adolf Homberger, Günther Wagner, Karl Schöne, Ernst Vollmer, Heinz Weiß


In den Jahren von 1963 - 1965 

wurde man Bezirksmeister und stieg in die Grenzliga auf, wo auch gleich wieder zweimal der Meistertitel errungen wurde. Die Aufstiegskämpfe in die Oberliga gingen leider verloren, wären aber auch mit wesentlich höheren Kosten verbunden gewesen.

 

Karlheinz Wagner wurde 1958 – 1968 16 mal Bezirks- und zweimal Südbadischer Meister.


1965

feierte der Verein sein 40-jähriges Jubiläum und Emil Trefzer, Fritz Heitzmann und Hermann Heitzmann wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.


1967

löste Hermann Vollmer Wilii Trefzer als Vorstand ab und wurde danach auch Vorsitzender des Bezirkes Oberrhein.


1969

wurde die 1. Mannschaft Meister der Landesliga und Friedhelm Wagner Südbadischer Meister im Rasenkraftsport.


1972

In der Generalversammlung 1972 konnten Wilhelm und Karl Schöne, Willi Trefzer, Hans Brunner, Hermann Heitzmann und Otto Grether die Ehrennadel der Alten Athleten für 40-jähriges Vereinszugehörigkeit in Empfang nehmen.


1973/74 

wurde die erste Mannschaft erneut Meister der Landesliga und bestritt die Aufstiegskampfe, die jedoch verloren gingen.


Vom 11.- 14. Juli 1975

feierte der Sportverein Gresgen im großen Festzelt auf der Mülle sein 50-jähriges Jubiläum. Willi Trefzer wurde an diesem Fest zum Ehrenmitglied ernannt, starb 8 Monate später im Alter von 66 Jahren viel zu früh.

 

Ein Jahr später mussten wir auch von unserem Gründer- und Ehrenmitglied Albert Schöne Abschied nehmen, wobei unser Verein mit der Vereinsfahne und einer großen Trauergemeinde in Wieslet vertreten war.


1977

Ein großes Erlebnis war der zweitägige Ausflug 1977 zu den Weltmeisterschaften im Freistil-Ringen nach Lausanne. Hautnah kannte man die Weltspitze der Ringer bebeobachten, und zu aller Freude wurde der Freiburger Adolf Seger Weltmeister.


Im Jahre 1978

konnte die 1. Mannschaft Meister des Bezirkes werden, verlor die Aufstiegskämpfe in Schiltigheim/Elsaß jedoch erneut gegen den Gastgeber und Triberg II.


1980

konnten sich erneut zwei Nachwuchsringer unseres Vereins für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren. Jürgen Tscheulin und Peter Eichin erreichten Platz4. bzw. Patz 8. Beide Sportler wechselten zur RG Hausen-Zell. Weiter nahmen Martin Streich und Gerd Homberger an den Deutschen Jugendmeisterschaften teil, beide errangen schöne Erfolge.


1983

besuchte uns eine Ringermannschaft aus Korb, wobei freundschaftliche Banden geschlossen wurden.



 

Vereinsleitung im 60. Jubiläumsjahr
1985

Stolz präsentiert sich die Vereinsleitung im 60. Jubiläumsjahr.
Diese setzte sich wie folgt zusammen (von links):

Hanspeter HeitzmannBeisitzer der passiven Mitglieder
Martin WehrleSportwart für Rasenkraftsport
Karl SchöneProtokollführer
Willi SütterlinSportwart für Skilauf
Markus BergerBeisitzer der aktiven Mannschaft
Thomas OswaldSchriftführer
Werner ZieglerRechner
Adolf Homberger1. Vorstand
Adolf HeitzmannKampfrichter
Helmut Böhler2. Vorstand