SV Gresgen mit schwerem Auftakt – RG Waldkirch-Kollnau zeigt Stärke
Die neue Saison der Verbandsliga Südbaden begann für den SV Gresgen mit einer hohen Hürde. Am Samstagabend traf die Mannschaft aus dem Wiesental auswärts auf die RG Waldkirch-Kollnau – und musste sich trotz couragierter Auftritte klar mit 32:4 geschlagen geben.
Gleich zum Start erwischte es Timo Wagner. Gegen Felix Arató fand er kaum in den Kampf, ehe er nach nur 14 Sekunden auf den Schultern lag. Ein bitterer Beginn, der jedoch Wagners Mut nicht schmälert, sich direkt zum Auftakt einem starken Gegner zu stellen.
Im Schwergewicht stemmte sich Andreas Greiner mit all seiner Routine gegen den kräftigen Konstantin Miscenko. Mehrfach gelang es ihm, Punkte mitzunehmen und den Kampf über die volle Distanz zu halten. Am Ende stand zwar ein 1:7, doch Greiner bewies Kampfgeist und ließ sich nicht vorzeitig bezwingen.
Auch Mirko Kleißler und Bendix Meierhofer trafen auf überlegene Gegner. Beide suchten ihre Chancen, mussten jedoch technische Überlegenheiten hinnehmen.
Einen starken Auftritt zeigte Laurin Winckelmann in der 66-kg-Klasse. Zwar verlor er letztlich gegen Fabio Biedermann, doch er holte Punkte, hielt den Kampf lange offen und zwang seinen Gegner zu vollem Einsatz. Auch Nepomuk Berger kämpfte mutig, musste sich dann aber doch schultern lassen.
Den großen Moment für Gresgen lieferte Martin Fricker. Mit sicherem Griffaufbau brachte er Patrick Strauß immer wieder in Bedrängnis und gewann nach knapp vier Minuten durch technische Überlegenheit. Der Jubel im Gästeblock war groß – ein Zeichen, dass Gresgen auch in dieser Liga seine Akzente setzen kann.
Der Neuzugang Zsolt Berki, traff zum Abschluss auf einen bärenstarken Beka Balanchivadze und musste sich mit 2:6 geschlagen geben.
Am Ende war die Dominanz der Gastgeber unübersehbar, doch der SV Gresgen bewies Haltung. Für Waldkirch-Kollnau bedeutet der Sieg Platz eins in der Tabelle, für Gresgen den letzten Rang nach dem ersten Kampftag. Doch noch liegt eine ganze Saison vor dem Team – mit der klaren Mission, Kampf für Kampf zu kämpfen.



